Wir über uns - Wir bieten Ihnen einen Dienst rund um die Uhr

 

Behandlung von Kleintieren

Für Kleintiere stehen wir vorwiegend am frühen Nachmittag zur Verfügung. Natürlich sind wir für Notfälle jederzeit erreichbar.

Auch am Abend kann ein Kleintiertermin selbstverständlich vereinbart werden.

Die Diagnose von Krankheiten und die entsprechende Therapie ist unsere Aufgabe und dafür nehmen wir uns auch immer viel Zeit für den einzelnen Patienten.
Blutuntersuchungen und die Anwendung von Ultraschalluntersuchungen zur Absicherung der Diagnose sind eine Selbstverständlichkeit.

Das Chippen der Haustiere sollte heute von allen Tierbesitzern in Anspruch genommen werden. Für Hunde ist das Chippen seit dem 1. Juli 2009 sogar Pflicht. Wir führen das Chippen durch und die Ausstellung eines EU-Heimtierpasses sowie die Registrierung gehört ebenfalls als Komplettierung zu unseren Tätigkeiten.


Jene Tierbesitzer, die ihr geschipptes Tier selbst registrieren wollen, können die Registrierung über diesen Link selbst vornehmen:

Die Schutzimpfungen bei Kleintieren sind wie Schutzimpfungen im Humanbereich in letzter Zeit sehr in Diskussion geraten. Impfgegner haben sich zusammengeschlossen und regelrecht Impf-Mobbing betrieben. Dazu müssen wir aber ganz klar festhalten, dass ohne die sehr gute Impfbereitschaft der Tierbesitzer die Seuchensituation in unseren Breiten sehr viel schlechter sein würde. Wir haben kaum Tierseuchen durch diese bewusste Vorgangsweise. Das würde sich aber schnell ändern, wenn nicht weiterhin der verantwortungsbewusste Tierbesitzer für sein Tier sorgen würde. Die Welpensterblichkeit würde sich schnell erhöhen und die Gesundheit der erwachsenen Tiere wäre überaus gefährdet. Vorsorge ist immer noch viel billiger als Heilen.

Es gibt mittlerweile jedoch neue Erkenntnisse, bei denen die Impfintervalle deutlich verlängert worden sind. Wir empfehlen ein Impfschema das Ihrem Tier angepasst ist.

Schaffen Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten:


Schutzimpfung Hund
Nach der Grundimmunisierung müssen Staupe, Hepatitis, Parvo und Tollwut nur noch alle drei Jahre schutzgeimpft werden. Bei der Tollwut gibt es eine Ausnahme. Wenn das Tier über die Staatsgrenze mitgenommen werden will, dann verlangen die meisten Staaten eine jährliche Tollwutschutzimpfung.
Bei der Leptospirose und beim Zwingerhusten (Infektiöse Tracheobronchitis) ist eine halbjährliche bis jährliche Wiederholung notwendig. Normalerweise genügt die jährliche Wiederholung aber in Gebieten wo der Infektionsdruck besonders hoch ist, kann die halbjährliche Wiederholung notwendig sein.
Es ist daher wichtig zu wissen, dass das Impfschema dem Einzelfall angepasst werden kann.


Impfschema:

Impfplan für Hunde:

Krankheit 8 Wochen 12 Wochen 16 Wochen 1 Jahr Jährliche Wiederholung 3-jährliche Wiederholung
Staupe x oder x x x   x
Hepatitis x oder x x X   x
Parvovirose x oder x x x   x
Tollwut     x x x bei Grenzübertritt x
Leptospirose x x x x x  
Zwingerhusten x x x x x  
Impfplan Hund downloaden

Impfplan für die Katze:

Krankheit 8 Wochen 12 Wochen 16 Wochen 19 Wochen Jährliche Wiederholung 3-jährliche Wiederholung
Katzenseuche x oder x x   x oder x
Katzenschnupfen x oder x x   x  
Feline Leucose x oder x x   x  
Feline inf. Peritonitis     x x x  
Chlamydophila felis x x     x  
             
Tollwut   x     x  
             
Impfplan Katze downloaden

Die Parasiten von Hund und Katze verdienen wegen der engen und intensiven Lebensgemeinschaft dieser Haustiere mit dem Menschen besonderes Interesse. Es gibt leider Wurmarten, die sich auch auf den Menschen übertragen lassen und somit diesen entsprechend gefährden.


Machen Sie sich ein Bild, mit welchen Parasiten unsere Kleintiere zu kämpfen haben:

Rundwürmer

Spühlwürmer
Spulwürmer
Das Bild zeigt bis zu 10 cm lange Spulwürmer. Eine Aufnahme durch den Menschen ist möglich.

Bandwürmer

Katzenbandwurm - Grössenvergleich
Katzenbandwurm
Oft sieht man im Afterbereich des Tieres lediglich die ausgeschiedenen, flachen Glieder des Bandwurmes.

 

 

Katzenbandwurm
Katzenbandwurm
Das Bild zeigt den typischen Katzenbandwurmkopf. Er kann bis zu 60 cm lang werden. Mit dem Kot werden meist nur einzelne Glieder ausgeschieden. Selten kommt der Bandwurm in der gesamten Länge zum Vorschein.

Flöhe und Zecken

Floh
Floh
Flöhe stellen bei den verschiedenen Haustieren die häufigsten blutsaugenden Parasiten dar. Flöhe bedrohen die Gesundheit von Mensch und Tier durch Allergien und durch die Übertragung von Krankheitserregern. Symptome eines Flohbefalles sind Juckreiz, Schuppen und punktförmige Hautentzündungen. Der Lebenszyklus von Flöhen ist sehr kurz. So kann alle drei Wochen eine neue Generation entstehen. Wenn keine Flohbekämpfung stattfindet, ist ein Massenbefall in kurzer Zeit möglich. Die Flöhe sind dunkelbraun gefärbt, flügellos und haben eine glatte Körperoberfläche. Dadurch können sie sich leicht und schnell zwischen den Haaren fortbewegen. Die Entwicklung erfolgt wie bei allen Insekten über eine Anzahl von Stadien, beginnend mit dem Ei, gefolgt von der Larve, der Puppe und schließlich von dem erwachsenen Floh.

 

 

Floh Zyklus
Flohstadien
Das Weibchen legt insgesamt mehrere hundert Eier in das Haarkleid ab. Von hier können sie in Fußbodenritzen abfallen. In etwa 1-12 Tagen entwickeln sich weiße Larven. Die Larvenentwicklung erfolgt in drei Stadien. Sie leben hauptsächlich vom Kot der erwachsenen Flöhe. Die Flohentwicklung findet hauptsächlich im Tierlager statt.

 

 

Floheier
Nissen
Die Flohweibchen legen die Eier in das Fell ab. Diese Eier (Nissen) kann man im Haarkleid zusammen mit dem Flohkot finden. Der Flohkot enthält viel unverdautes Blut.

 

Wenn Sie Ihr Kleintier auf Parasiten überprüfen wollen, dann können Sie zusätzlich zur Tierbeobachtung die angebotenen Fragebögen zur Hilfe heranziehen. Bei Verdacht einer Parasiteninfektion soll aber die endgültige Diagnose tierärztlich abgesichert werden.

Parasitenscore: Klicken Sie hier, um zum Parasitenscore zu gelangen


Bekämpfung der Parasiten:
Eine periodisch wiederkehrende Wurmbehandlung alle drei Monate dient als gute Vorsichtsmaßnahme gegen solche Wurminfektionen. Eine entsprechende Beratung sollte unbedingt von Zeit zu Zeit stattfinden. So wäre bei der jährlichen Impfung der Katze oder des Hundes die Gelegenheit, die neuesten Möglichkeiten der Parasitenbekämpfung zu besprechen.
Die Behandlung des Flohbefalles bei Kleintieren und die Wahl der Substanz hängt von der Art und vom Alter des Tieres ab, von der Stärke des Befalles und von der mit zu behandelnden Umwelt. Die wirksamste Behandlung besteht aber darin, die Tiere durch ein entsprechendes Medikament vor einem Flohbefall zu schützen.